Trump will Boulespielen verbieten – Merz widerspricht, Orban unterstützt Vorstoß
WASHINGTON/BERLIN/BUDAPEST/MOSKAU – In einer überraschenden und von Beobachtern zunächst ungläubig aufgenommenen Ankündigung hat der amtierende US-Präsident Donald Trump laut einem satirischen Bericht gefordert, das Boulespielen international zu verbieten. Begründet wurde der Vorstoß angeblich mit geopolitischen und militärstrategischen Überlegungen.
„Stahl wird für die Verteidigung gebraucht, nicht für Kugeln auf irgendwelchen Dorfplätzen“, soll Trump bei einer improvisierten Pressekonferenz erklärt haben. Während sich Europa nach seiner Darstellung sicherheitspolitisch neu aufstellen müsse, „verzetteln sich die Leute dort beim Kugelwerfen im Park“.
Der CDU-Vorsitzende und deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz wies die angeblichen Forderungen umgehend zurück. „Boulespielen ist weder eine sicherheitspolitische Bedrohung noch ein strategischer Fehler“, erklärte Merz mit sichtbarer Irritation. Freizeit- und Vereinssport seien vielmehr Ausdruck einer funktionierenden Zivilgesellschaft. „Wer Boule verbieten will, hat vermutlich noch nie erlebt, wie ernsthaft auf deutschen Plätzen um den letzten Punkt gespielt wird.“
Unerwartete Unterstützung erhielt Trump hingegen aus Budapest. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán soll dem Vorschlag mit pragmatischer Gelassenheit begegnet sein. In Ungarn werde ohnehin kaum Boule gespielt, ließ er verlauten. „Wenn andere Länder dadurch weniger Zeit mit Kugeln verbringen und mehr Zeit mit strategischen Fragen, kann das nur hilfreich sein.“
Eine völlig andere Perspektive kommt dagegen aus Moskau. Kremlchef Wladimir Putin habe laut der satirischen Darstellung erklärt, er halte Boule für einen „ausgezeichneten Sport“. Menschen, die sich auf präzise Würfe und Millimeterentscheidungen konzentrierten, hätten schließlich weniger Zeit, über geopolitische Konflikte nachzudenken.
Auch aus Brüssel kam eine erste Reaktion. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, man werde die Angelegenheit „mit der gebotenen europäischen Gründlichkeit“ prüfen. Zunächst solle eine Expertenkommission eingesetzt werden, die den Zusammenhang zwischen Boulekugeln, Stahlbedarf und sicherheitspolitischer Aufmerksamkeit analysiere. Anschließend wolle man die Ergebnisse in einer eigens einberufenen europäischen Versammlung beraten und gegebenenfalls über weitere Schritte entscheiden.
Sportverbände reagierten mit Humor auf die angebliche Debatte. Ein Sprecher eines europäischen Boule-Verbandes erklärte, man sehe der Sache gelassen entgegen: „Sollte Stahl tatsächlich knapp werden, können wir immer noch mit Holzkugeln spielen. Hauptsache, das Schweinchen bleibt liegen.“
